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Das aktuelle Jahrzehnt

Nicht unerwähnt bleiben soll aber auch, dass in den letzten Jahren bei der Fassadengestaltung ein Umdenken stattgefunden hat. Nach „gerade und glatt", oder „einfach so billig wie möglich" legen die Bauherrn wieder Wert darauf, dass eine schöne Fassade mit Schmuckelementen erstellt bzw. dem ehemaligen Zustand der früheren Stuckfassade nachempfunden wird - bis hin zur originären

By | April 18th, 2017|Kommentare deaktiviert für Das aktuelle Jahrzehnt

Jahrtausendwende

Nach der Jahrtausendwende schwächte die Rezession die Baubranche empfindlich. Trotzdem konnte sich Stuck Tümmers weiter entwickeln, war mit großer Erfahrung an historischen Bauwerken tätig und präsentierte interessante neue Produkte und Designs. Durch die Realisierung komplizierter Sonderanfertigungen konnten große Aufträge für verschiedene Kreuzfahrtschiffe und Privatyachten, sowie im Konzerthaus Dortmund ausgeführt werden. Großen Arbeitsanteil nahmen jedoch weiterhin

By | April 12th, 2017|Kommentare deaktiviert für Jahrtausendwende

Nach der Wiedervereinigung

Nach dem Fall der Mauer erschloss sich der westdeutschen Wirtschaft ein ganz neuer Markt. Moderne Technologien ermöglichten eine schnellere Reaktion auf Kundenwünsche, geringere Vorlaufzeiten bei großen Projekten und visuelle Darstellungen dank CAD-Zeichnungen. Um dies auch in den neuen Bundesländern anbieten zu können, wurde 1993 zusammen mit dem vor Ort ansässigen Stuckateurmeister Ulrich Klett in Leipzig

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Der Aufschwung

1973 nahm Friedrich Tümmers seine Söhne als Gesellschafter ins Unternehmen auf und gründete erneut eine GbR.  Durch die Ausstattung mit modernen Materialien wurden die Schwebedecken Typ 4102 mit Zulassung durch das staatliche Materialprüfungsamt Braunschweig als feuerbeständige Montagedecke und Typ 4109 für Anforderungen an erhöhten Schallschutz entwickelt. Zusätzliche Erweiterungen des Angebotes führten schon bald zu einem

By | April 12th, 2017|Kommentare deaktiviert für Der Aufschwung

Nachkriegszeit

Glücklicherweise gelang die Wiederaufnahme der Arbeiten recht zügig.  Die Wiedereingliederung der aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrenden ehemaligen Mitarbeiter und die Anpassung an neue Bauformen und Materialien waren entscheidend für die positive Entwicklung des Betriebs in den Nachkriegsjahren. Nachdem der Betrieb wieder voll leistungsfähig war, wurde dieser in eineGmbH umgewandelt. 1949 verstarb Johann Tümmers und sein Sohn

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Weltkriegsjahre

Obwohl ein Großteil seiner Mitarbeiter im 1. Weltkrieg dienen musste, konnte Tümmers sein Angebot währenddessen erweitern. Aus eigenen Vorlagen bot er nun Fertigstuck an, für die er in ersten Prospekten warb. Die Inflation der Weimarer Republik  führte zwischenzeitlich dazu, dass 1m² der „Tümmers Schwebedecke“ im Juni 1923 knapp 130.000 Reichsmark kostete. Zu dieser Zeit schlug

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1914

Um seinen Kunden eine einfache und effektive Methode bei der Sanierung von Bergbauschäden bieten zu können, entwickelte Johann Tümmers im Jahre 1914 die „Tümmers Schwebedecke“ – eine zweite Deckenschale, die ohne starre Verbindung zur eigentlichen Decke eingebaut wird. Tümmers Patent fand auf dem Markt schnell Zuspruch und wurde später auch  in anderen Bereichen des Bausektors

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Gründungsjahre

Ende des 19. Jahrhunderts sorgte die Entwicklung der Kohle- und Eisenindustrie im Ruhrgebiet für einen Aufschwung in der Region, wodurch Industriebauten, Verwaltungen, Direktionsvillen und  ganze Bergarbeitersiedlungen entstanden. Diese Gebäude waren innen und außen mit Stuckaturen verziert. Vor diesem Hintergrund gründete der Stuckateurmeister Johann Tümmers am 1. März 1897 in Gelsenkirchen seinen Handwerksbetrieb. Mit 7 Stuckateuren

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