Ende des 19. Jahrhunderts sorgte die Entwicklung der Kohle- und Eisenindustrie im Ruhrgebiet für einen Aufschwung in der Region, wodurch Industriebauten, Verwaltungen, Direktionsvillen und  ganze Bergarbeitersiedlungen entstanden. Diese Gebäude waren innen und außen mit Stuckaturen verziert. Vor diesem Hintergrund gründete der Stuckateurmeister Johann Tümmers am 1. März 1897 in Gelsenkirchen seinen Handwerksbetrieb. Mit 7 Stuckateuren und einfachsten Werkzeugen nahmen Johann Tümmers und sein Team die Arbeit auf.